In diesem Jahr feiert das Bildungsprojekt sein zehnjähriges Jubiläum. Das Große Ethnografische Diktat macht mit der Kultur der in Russland lebenden Völker vertraut und ermöglicht es, den allgemeinen Stand der ethnokulturellen Bildung zu beurteilen.
Er lebte in Moskau und war weiterhin kreativ tätig, wobei er sich den scharfen Blick bewahrt hat, der ihn zu einem der führenden Fotojournalisten des legendären Magazins „Yunost“(die Jugend) gemacht hat. Seine Kamera hat den Chefredakteur von „Yunost“, Andrej Dementjew, den Grafiker des Magazins Oleg Kokin, den Dichter und Barden Bulat Okudzhava, den Künstler Nikolai Dotschkin, die Produktionsleiterin Natalja Gaganowa, den ersten Kosmonauten Juri Gagarin, die Schriftstellerin Anastassija Zwetajewa – die Schwester der Dichterin Marina Zwetajewa – und viele andere. Diese Fotos sind nicht nur Porträts, sondern lebendige Zeugnisse einer Zeit, in der Kunst, Geschichte und menschliche Schicksale miteinander verwoben sind.
Die Erinnerungen von Bruno Baum, Häftling des Konzentrationslagers Mauthausen, deutscher Kommunist, Mitglied der Widerstandsbewegung und aktives Mitglied des Lageruntergrunds, sind in einer Neuauflage (das erste Buch erschien 1965) im Verlag Neues Leben in Wien erschienen.
Am 4. Dezember fand im Russischen Kulturinstitut die Eröffnung der Ausstellung der bekannten österreichischen Künstler Angelika Kreiling und Erich Neunteufel statt. Die Veranstaltung zog zahlreiche Gäste an – Vertreter der Künstlerszene, Liebhaber zeitgenössischer Kunst und alle, die sich für verschiedene Formen der visuellen Wahrnehmung der Welt interessieren.
Das russische Väterchen Frost aus Velikij Ustjug kam in die österreichische Hauptstadt und beglückwünschte den Schülern der nach dem Helden der Sowjetunion, General Karbyschew benannten Schule bei der russischen Botschaft in Österreich zum bevorstehenden Neujahr.
Die Mitglieder des Geschichtsclubs des Russischen Hauses in Wien haben der sowjetischen Soldaten gedacht, die Europa vom Faschismus befreit haben. Auf dem Friedhof der Wiener Gemeinde Rodau wurden Kränze und Blumen am sowjetischen Denkmal niedergelegt. Die Aktion fand anlässlich des Tages des Unbekannten Soldaten und des Tages der Helden des Vaterlandes statt.