Gala-Konzert „Mut zum Gedenken“
Am 25. März fand das inszenierte Gala-Konzert „Mut zum Gedenken“ im Rahmen des internationalen Kultur- und Bildungsprojekts „Marathon des Sieges“ im Russischen Kulturinstitut in Wien statt.
Das Konzert wurde vom Direktor des RKI in Wien Dmitrij Sokolow eröffnet, der bemerkte, dass das Konzert seinen Beitrag beim Bewahren des Gedenkens an die Heldentat des sowjetischen Volkes im Großen Vaterländischen Krieg leisten wird. Dies habe besondere Aktualität im Jahr des Jugend-Austausches Russland-Österreich. Das Programm des Internationalen Kultur- und Bildungsmarathons des Sieges appelliert an die Erinnerung der Waffenbrüderschaft, die während des Zweiten Weltkrieges sowjetische Soldaten und ihre Alliierten aus den USA, Großbritannien, Frankreich und anderen Ländern der Anti-Hitler-Koalition, sowie die Opfer verschiedener Völker, darunter das besondere Opfer des jüdischen Volkes, verband. „Ich bin überzeugt, dass solche Veranstaltungen für das Bewahren des Gedenkens an den großen Sieg notwendig sind, denn für diesen Sieg bezahlte das multinationale sowjetische Volk den allerhöchsten Preis – 27 Millionen Leben, darunter mehr als 18 Millionen Zivilisten“, - sprach der Botschafter der Russischen Föderation in Österreich Dmitrij Ljubinksij in seinem Schreiben, das vom Botschaftsrat in Österreich, Oleg Markow vorgelesen wurde. Im Konzert erklangen nicht nur sowjetische Kriegslieder, sondern auch Gedichte und Musik aus den Ländern der Anti-Hitler-Koalition. Diese wurden durch dokumentarische Filmchronik der Kriegsjahre sowie durch Fragmente bekannter Spielfilme über den Krieg untermalt. Einige der Werke – wie zum Beispiel das Lied „Das Ghetto hebt zu den Wolken ab“ – gehören der Feder des Volkskünstlers Russlands Michail Glus, der sie auch aufführte. Das Bestandteil der Videosujets des Konzerts wurden neben der Kinochronik der Kämpfe um Wien und Aufnahmen Österreichs vom Mai 1945 auch Aufnahmen des Flashmobs mit dem Lied „Der Mai-Walzer“, der von russischen Landsleuten in Österreich 2016 organisiert wurde und der mehr als eine Million Einschaltungen auf Youtube bekam. „Für uns, Kulturschaffenden, ist es wichtig über die Völkereinheit im Kampf gegen den Nazismus mit der Sprache der Musik, Poesie und des Films zu sprechen, denn diese Sprache verbindet die Menschen abseits der politischen Meinungsverschiedenheiten“. Mit diesen Worten wandte sich die künstlerische Leiterin des Projekts, verdiente Kunstschaffende Russlands Irina Gorjunowa an das Publikum. Unter den Programmteilnehmern befanden sich außerdem der verdiente Künstler Russlands Wsewolod Gusejnow, Preisträger internationaler Wettbewerbe Viktorija Lasarewa und Elena Gejsik.
Der Marathon des Sieges wurde von dem Internationalen Fonds für Förderung der vaterländischen Kultur „Einheit“ mit Unterstützung von Rossotrudnitschestwo organisiert. Die Künstler traten davor in Berlin und Prag auf. Am 27. März findet das Konzert im Russischen Kulturinstitut in Budapest statt.

Tel.: 01 / 505 18 29


















