Tag des unbekannten Soldaten in Wien
Mitarbeiter des RKI in Wien, der russischen Botschaft in Österreich, der Vertretungen Russlands bei Internationalen Organisationen, die Freundschaftsgesellschaft mit Österreich, Landsleute und all jene, die das Andenken der Gefallenen im Zweiten Weltkrieg und in anderen blutreichen Konflikten ehren, feierten das Gedenken an den „Unbekannten Soldaten“ am 3. Dezember. Sie legten Kränze und Blumen vor dem Denkmal für die bei der Befreiung Österreichs vom Nazionalsozialismus gefallenen sowjetischen Soldaten, besser bekannt als Denkmal für die Helden der Sowjetarmee, am Schwarzenbergplatz nieder.
Das Gedenkdatum am 3. Dezember ist ein Appel das Andenken, die militärische Ehre und die unsterbliche Heldentat der Gefallenen im Zuge der Kriegshandlungen, deren Namen unbekannt geblieben sind, zu verewigen.
An diesem Tag im Dezember 1966 brachte man vom 41. Kilometer der Leningrader Chaussee - des Schauplatzes blutreicher Kriegshandlungen - in den Alexandergarten zu der Kremlmauer in Moskau die Asche des Unbekannten Soldaten zu Ehren des 25. Jahrestages der Zerschlagung von Hitlerarmee bei Moskau.
Vor dem Ewigen Feuer, das 1967 im Alexandergarten eröffnet wurde, befindet sich eine Tafel: „Dein Name ist unbekannt, deine Heldentat unsterblich“.
Die Gedenkstätte bei der Kremlmauer ist seit vielen Jahrzehnten ein symbolischer Ort der Verneigung für all jene, die immer noch den Bestattungsort der Verwandten und Nächsten, die auf den Schlachtfeldern des Großen Vaterländischen Krieges gefallen sind, suchen.
Das Erhalten des Gedenkens an die militärische Ehre und unsterbliche Heldentaten sowjetischer Soldaten, die während der Kriegshandlungen in unserem Land wie auch außerhalb dessen Grenzen umgekommen sind, hat einen sehr hohen Stellenwert bei den Tätigkeiten des RKI.
Der Tag des unbekannten Soldaten ist nicht nur ein Tag der Erinnerung an die Gefallenen in den Jahren des Großen Vaterländischen Krieges, es ist außerdem ein Datum, das alle Gefallenen und Verschollenen in den Kriegen und militärischen Auseinandersetzungen vereint.
Im Zuge der Kriege und Waffenkonflikte der 20. und 21. Jahrhunderte sind rund zwei Millionen sowjetischer Bürger verschollen.

Tel.: 01 / 505 18 29


















