Künstlerischer Abend der Sängerin Jelena Belkina (Mezzosopran) im Russischen Kulturinstiut in Wien
Mit Enthusiasmus begrüßte das Publikum des Russischen Kulturinstituts die bekannte Opernsängerin Jelena Belkina, die im Rahmen des Programms „Musikmontage“ am 10. Februar aufgetreten ist.
Am Klavier begleitete sie die Preisträgerin internationaler Wettbewerbe, Solistin des Moskauer Philharmonie Natalja Sidorenko, die bereits mehrmals Konzerte im RKI gegeben hat.
Belkina wurde in Taschkent geboren, sie wuchs auf der Krim auf, ging in Simferopol, Kiew und Leipzig zur Schule. Die letzten acht Jahre lebt die Musikerin in Wien, wo sie anfangs als Solistin der Wiener Staatsoper arbeitete und danach freischaffende Künstlerin wurde, die auf diversen Bühnen der Welt auftritt.
2017 wurde Belkina eine der ersten Musikerinnen, die am RKI im Rahmen des Programms „Musikmontage“ aufgetreten ist und eine internationale Anerkennung genießt.
Seitdem ging es mit ihrer Karriere nur aufwärts. Die Schauspielerin sang die Partie von Carmen am Festival in Bregenz 2017 und 2018 und in der vorigen Saison sang sie zwei Hauptpartien von Teseo im Theater an der Wien in der gleichnamigen Oper Händels und von Johanna in der „Jungfrau von Orleans“ Tschaikowskis. Ende 2019 trat sie mit großem Erfolg erstmals in der Konzerthalle „Zarjadje“ in Moskau zusammen mit dem Wiener Kammerorchester auf. Es werden auch weitere Auftritte in Russland. Vor ein paar Tagen teilte die Jury des „Opern-Oscars“ International Opera Award mit, dass Belkina für diesen renommierten Preis nominiert wurde.
Das RKI freute sich, in seinen Räumlichkeiten ein Duett der Künstlerinnen zu empfangen, deren künstlerische Biographien bei einer mit dem Kiewer Tschaikowski-Konservatorium, bei der anderen mit dem Moskauer Tschaikowski-Konservatorium verbunden sind. Heute trafen sie sich in Wien, im Russischen Kulturinstitut beim Porträt Tschaikowskis für gemeinsames Schaffen. Im Jahr des 180. Jubiläums des großen russischen Komponisten ist es sehr symbolisch.
Es erklangen Arien und Romanzen von Tschaikowski, Rimski Korsakow, Rachmaninow, Rossini, Verdi und Massenet. Nach mehrmaligen Ausrufen des Publikums wurde das ukrainische Volkslied „Misjac an nebi“ und „Als die alte Mutter“ Dvoraks gesungen.
Das Konzert fand im Konzertsaal des RKI statt, von dem aus eine Übertragung in den Kinosaal eingerichtet wurde, wobei beide Säle bis zum allerletzten Platz voll waren. Unter den Gästen befanden sich der Botschafter des Nordmakedoniens in Österreich Nenad Koljew, der herausragende Bass der Moderne Ferruccio Furlanetto und das Oberhaupt des Festivals „Schubertiade“ Kurt Deutsch.

Tel.: 01 / 505 18 29


















