Das Gedenken an die Gefallenen wurde in Oberwart geehrt

03/30/2025 - 14:45

In diesen Tagen vor 80 Jahren, am 29. und 30. März 1945, überquerten Einheiten der Roten Armee die österreichisch-ungarische Grenze, betraten das Gebiet des Bundeslandes Burgenland und traten die letzte Etappe der Befreiung Österreichs an, die mehr als 40.000 sowjetische Soldaten das Leben kostete.

Zu Ehren dieses denkwürdigen Datums fanden auf der sowjetischen Kriegsgräberstätte in Oberwart (Burgenland) feierliche Veranstaltungen statt. Delegationen der russischen Vertretungen legten gemeinsam mit Kollegen der weißrussischen Botschaft, Vertretern der Geistlichkeit und der österreichischen Gedenkorganisation „Schwarzes Kreuz“ Blumen an den Gräbern der sowjetischen Soldaten nieder. Die örtlichen Behörden nahmen an der Aktion nicht teil.

Die größte Gedenkstätte des Burgenlandes beherbergt mehr als 900 Rotarmisten aus der Weißrussischen, Georgischen, Kasachischen, Kirgisischen, Moldauischen SSR, RSFSR, Usbekischen und Ukrainischen SSR sowie der Türkei. Vor neun Jahren wurden die sterblichen Überreste von 38 in Weltenberg exhumierten Rotarmisten auf den Friedhof überführt. Ihre Namen sind bekannt und stehen auf den neuen Denkmälern.

Oberwart wurde am 5. April 1945 von sowjetischen Truppen befreit.

Die Gräber der sowjetischen Soldaten, die auf den Zufahrten zur Stadt, während ihrer Befreiung sowie in der Zeit nach den Kampfhandlungen und danach (im Dienst, bei Unfällen, durch Krankheit) ums Leben kamen, befinden sich sowohl auf einem großen Friedhof - dem sowjetischen Kriegsgrab am südöstlichen Stadtrand einen Kilometer von der Stadt entfernt - als auch auf dem Platz im Stadtzentrum.
Das umfangreiche Gedenkprogramm wird in den nächsten zwei Wochen mit einer „Gedenkwache“ direkt in Wien und in St. Pölten, der Hauptstadt von Niederösterreich, fortgesetzt.