Die Ausstellung des Baсhrusсhin-Museums "Juri Grigorowitschs Bolschoi-Ballett" wurde in Wien eröffnet

03/30/2024 - 09:15

"Juri Nikolajewitsch Grigorowitsch ist ein großer Freund des Baсhrusсhin-Museums. Wir haben Ausstellungen zu seinem Jubiläum sowohl in unseren eigenen Räumlichkeiten als auch im Bolschoi-Theater organisiert. Wir freuen uns, dass wir dem Wiener Publikum seltene fotografische Porträts des Meisters und einzigartige Bilder von Proben und Aufführungen präsentieren können. Diese Ausstellung ist unser zweites Projekt mit dem Russischen Haus in Wien. Ich bin sicher, dass unsere Zusammenarbeit auch in Zukunft so erfolgreich und fruchtbar sein wird", sagte Christina Trubinowa, Generaldirektorin des Bachruschin-Theatermuseums, in ihrer Eröffnungsrede.

Die Anwesenden bei der Eröffnungsfeier sahen die markantesten Szenen aus den Aufführungen und Fragmente aus den Proben des Choreografen mit so großen Künstlern wie Wladimir Wassiljev, Michail Lawrovsky, Boris Akimov, Nikolai Tsiskaridze und Swetlana Zacharowa. Sie erfuhren, wie der Meister an der Inszenierung seiner Stücke arbeitete, wie wichtig für ihn nicht nur die Arbeit mit den Künstlern, sondern auch die kleinsten Details waren. Die Inszenierungen werden auf 55 Fotografien aus der Sammlung des Bachruschin-Museums zum Leben erweckt, darunter Bilder von Michail Logwinov, dem berühmten Fotografen des Bolschoi-Theaters. Das Ausstellungsprojekt erzählt die Geschichte, wie Grigorowitsch das Bolschoi-Theater zu dem machte, was die Welt heute kennt.

„Juri Nikolajewitsch hat sein Leben der Kunst der Bewegung und der Plastizität gewidmet. Er war ein großer Choreograf, dem es gelang, die Dramaturgie und Technik des modernen Balletttanzes auf ein noch nie dagewesenes Niveau zu bringen. Ich bin sicher, dass die Bekanntschaft mit der Sammlung des Bachruschin-Museums die Gelegenheit bietet, mehr über das Leben des Meisters zu erfahren, der einen revolutionären Beitrag zu den Traditionen der russischen und weltweiten Ballettschule geleistet hat", sagte Oleg Ksenofontov, Leiter der Rossotrudnichestvo-Repräsentanz in Österreich und Direktor des Russischen Kulturinstituts in Wien.

Das dem legendären Choreographen gewidmete Projekt wurde mit Unterstützung des Kulturministeriums der Russischen Föderation im Rahmen einer Vereinbarung mit Rossotrudnitschestvo und in Partnerschaft mit dem Russischen Kulturinstitut in Wien durchgeführt.