Die Feier des Tages der Familie, Liebe und Treue in Österreich

07/08/2025 - 17:15

Am 8. Juli fand in der St. Nikolaus-Kathedrale der Russisch-Orthodoxen Kirche in Wien die Göttliche Liturgie zu Ehren der Heiligen Peter und Fevronia statt.

Die Feier des „Tages der Familie, Liebe und Treue“ ist zu einer guten Tradition geworden. Gemeinsam mit der Nikolai-Kathedrale und dem Russischen Haus wird er jährlich in Wien begangen.

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum "Tag der Familie, Liebe und Treue" hat das Russische Haus in Wien gemeinsam mit der St. Nikolaus-Kathedrale der Russisch-Orthodoxen Kirche nach einem liturgischen Gottesdienst einem seit 38 Jahren verheirateten Paar die Medaille "Für Liebe und Treue" verliehen, die vom Organisationskomitee des "Tages der Familie, Liebe und Treue in der Russischen Föderation" gestiftet wurde.

Erzpriester Radoslav, Priester der Kathedrale, beglückwünschte die Preisträger und überreichte dem Paar eine Medaille und ein Diplom, die vom Organisationskomitee zu Ehren des Feiertags gestiftet wurden.

Fürst Peter und seine Frau Fevronia von Murom, die seit dem 16. Jahrhundert verehrt werden und vermutlich im 12. Jahrhundert lebten, verdanken ihren Ruf als Schutzpatrone des Familienglücks ihrer erstaunlichen Hagiographie, die auf dem Meisterwerk der altrussischen Literatur „Die Geschichte von Peter und Fevronia“ beruht. Dieses Werk, das mehrere Legenden vereint, wurde von dem talentierten Schriftsteller Ermolai-Erazm Pregreschny im 16. Jahrhundert verfasst und trägt die Züge eines mittelalterlichen Romans.

Der Geschichte zufolge war die Liebe von Peter und Fevronia, die viele Prüfungen durchgemacht hatte, so stark, dass sie, nachdem sie die letzten Jahre ihres Lebens im Kloster verbracht hatten, am selben Tag in verschiedenen Klöstern starben, sich aber auf wundersame Weise in demselben Sarg wiederfanden.

Seit 2008 hat der Peter- und Fevronia-Tag auf Initiative der Stiftung für soziale und kulturelle Initiativen eine neue Bedeutung erhalten und wird sowohl in Murom, wo die Heiligen lebten, als auch in anderen Städten in Russland und im Ausland in einem weltlichen Rahmen gefeiert.