Die internationale Aktion "Garten der Erinnerung" fand heute, am Tag des Gedenkens und der Trauer in Österreich statt
Heute fand sie an der sowjetischen Kriegsgrabanlage in Allensteig statt. Landsleute und Österreicher nahmen an der Aktion teil.
Der sowjetische Soldatenfriedhof in Allensteig (Niederösterreich) wurde 1950 angelegt, die letzte Umbettung exhumierter sowjetischer Soldaten fand hier 1971 statt. Die Nekropole besteht aus vier Massengräbern, einem Einzelgrab und einem Obelisken.
Mindestens fünfzig Kriegsgefangene und Soldaten der Roten Armee wurden in Allensteig bestattet, die Namen von sechsunddreißig von ihnen sind bekannt. Sie wurden vom Zentrum für Gedächtnisforschung rekonstruiert und geklärt und bei der heutigen Feierstunde vorgestellt. Mit der Zeit wird auch eine Gedenktafel mit den Namen der Toten auf dieser sowjetischen Militärnekropole angebracht werden.
Es ist das fünfte Mal, dass der Garten der Erinnerung in Österreich organisiert wird. Es wurden bereits Bäume an den sowjetischen Kriegsgräbern in Pressbaum, Kaisersteinbruch, Neulengbach, Spittal an der Drau und Neunkirchen gepflanzt. In diesem Jahr wurde sie traditionell vom Russischen Kulturinstitut in Wien und dem Zentrum für Gedächtnisforschung mit Unterstützung der russischen Botschaft in Österreich organisiert.
Mehr als 300.000 Menschen aus allen Regionen Russlands und Menschen aus mehr als 70 Ländern nahmen in diesem Jahr an der groß angelegten Aktion "Garten der Erinnerung" teil.

Tel.: 01 / 505 18 29


















