Ein musikalisch-literarischer Abend fand in Wien statt
Am 14. Mai fand im Russischen Kulturinstitut ein Abend statt, der der Befreiung Wiens durch sowjetische Soldaten am 13. April 1945 gewidmet war. Organisiert wurde der Abend vom internationalen Wiener Verein Kunstklangfarbe.
Für die besondere Atmosphäre des Abends sorgte Elisabeth Heresch, eine bekannte österreichische Journalistin, Konzertmoderatorin, Schriftstellerin und Historikerin, die sich seit vielen Jahren mit der russischen Geschichte befasst.
Die Sängerin Alexandra Stawrinova sang Lieder aus dem Repertoire von Klawdia Iwanowna Schulzhenko sowie Pjotr Bulachovs berühmte Romanze „Leuchte, mein Stern“.
Der bekanne Gitarrist Anatoly Olschansky, Arrangeur und Gitarrist von „GRAN“, spielte seine Werke, die 1998 auf dem Iwanow-Kramskij-Festival mit dem Preis für das beste Werk für Gitarre ausgezeichnet wurden.
Die eigenen Werke wurden dem Publikum von Marina Staritschenko vorgestellt, die einen Auszug aus dem Science-Fiction-Roman über eine außerirdische Liebe „Popadanka“ („Reisende Liebe“) las. Marina hat den Roman zusammen mit ihrer Schwester Natalia Samartsis geschrieben. Die Namen der Schriftstellerinnen sind in Russland bereits bekannt, und ihre Gedichte und Romane sind in Moskau sehr beliebt.
Und natürlich erklangen unter Charlie Chaplins Lieblingsmotto „Oh! That cello“ Werke von Franz Schubert, Gabriel Fauré und Fritz Kreisler, gespielt von Viktor Miloserdov.
Nicht nur die Klänge des Cellos, sondern auch die des Klaviers halfen den Gästen, in die Atmosphäre des Frühlings, des Erwachens und der Liebe einzutauchen. Der Klavierpart wurde von der serbischen Pianistin Jovanka Banjak übernommen.

Tel.: 01 / 505 18 29


















