Erweiterte Sitzung des Koordinierungsrates der russischen Landsleute

10/26/2018 - 19:00

Die erweiterte Sitzung des Koordinierungsrates der russischen Landsleute in Österreich unter Teilnahme der jungen Aktivisten fand am 26. Oktober am RKI in Wien statt.

Mit einer Begrüßung wandten sich der russische Botschafter in Österreich Dmitrij Ljubinskij und die Leiterin des Koordinationsrates der russischen Landsleute in Österreich Irina Mutschkina an die Sitzungsteilnehmer. Sie werteten die vielseitigen Aktivitäten der russischsprachigen Jugend hoch. Die Redner schätzten die wachsende Aktivität und die Erweiterung der Jugend-Bewegungen hoch, dies soll neue, starke Impulse für öffentliche Tätigkeiten der Organisationen russischer Landsleute im Allgemeinen geben.  So wurde die in Wien und in anderen Regionen Österreichs durchgeführte Aktion „Das unsterbliche Regiment“ eben dank der Mitarbeit und Entwicklung der Initiativen von jungen Teilnehmern des KSORS ermöglicht.
Im Rahmen der Vorbereitungen zum bevorstehenden 6. Weltkongress der im Ausland lebenden Landsleute wurden Themen wie Konsolidierung der Gemeinde der Landsleute und Verteidigung ihrer Rechte, Widerstand gegen Russophobie und Versuche der Falsifikation der Geschichte behandelt. Außerdem wurden neue Vorschläge und Prioritätsprojekte diskutiert. Im Zusammenhang mit der Durchführung des Jahres des Jugendaustausches Russland - Österreich 2019 wird auf die Unterstützung solcher Schlüsselrichtungen der kulturell-humanitären Wechselbeziehungen wie die Zusammenarbeit musikalischer Bildungsstätten und künstlerischer Organisationen, die Entwicklung regionaler Beziehungen zwischen Subjekten der Russischen Föderation und Bundesländern der Österreichischen Republik sowie das Erlernen der russischen Sprache besondere Bedeutung gelegt.
Behandelt wurden auch Fragen, die mit der Organisation der Gedenkveranstaltungen und Feierlichkeiten anlässlich des 74. Tages des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg 1941-1945 zusammenhängen.
Eine Initiative der Russischen geographischen Gesellschaft zur Gründung eines Jugendklubs auf Basis des KSORS in Österreich wurde einstimmig angenommen. Es wurden Vorträge der Vertreter der Jugendorganisationen der Landsleute aus Wien, Nieder- und Oberösterreich sowie aus Tirol zum Thema „Ich liebe Russland“ gehalten. Die Aktivisten erzählten über ihre Heimatstädte, deren Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten, über eine ökologische Polar-Expedition und eine Weltreise, die zum Nachdenken über die Selbsterkenntnis und die Vielseitigkeit der interkulturellen Kommunikation anregten.