Im Russischen Haus in Wien fand das Finales des internationalen Rezitationswettbewerbs "Lebendige Klassik" für junge Rezitatoren statt
Am Freitag, dem 22. März, fand in Wien der fünfte literarische Kinderwettbewerb "Lebendige Klassike" statt, bei dem der beste Rezitator eines Prosatextes in russischer Sprache gesucht wurde.
Traditionell wird dieser Wettbewerb seit vielen Jahren vom Russischen Haus in Wien ausgerichtet. Dieses Mal war die Atmosphäre besonders fröhlich und festlich! Die Kinder lasen wieder Fragmente von einer echten Bühne, und im Saal hörten ihnen ihre Eltern, Freunde und die Jury mit angehaltenem Atem zu.
Am Österreich-Finale 2024 nahmen 19 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Linz und Wien teil, die in den regionalen Runden die Besten waren.
Wie unterschiedlich waren die Werke, die die Kinder für den Wettbewerb auswählten, sowohl mit Hilfe ihrer Eltern und Lehrer als auch auf eigene Faust! Humorvolle und dramatische Werke moderner und klassischer Schriftsteller erklangen von der Bühne: A. Tolstoi, E. Uspenski, A. Tschechow, L. Charskaja, M. Scholochow, N. Gogol, F. Dostojewski, K. Bulytschew, Gebrüder Strugatski, W. Grossman, W. Schischkow, N. Teffi....
Es war nicht leicht, die Besten zu wählen, aber die Gewinner waren:
- Alissa Radler mit der Erzählung "Aus dem Tagebuch eines Mädchens" von A. Tschechow;
- Timur Timpers mit der Erzählung "Die Nerven" von A. Tschechow;
- Viktor Kuschnarev mit einem Auszug aus der Erzählung "Der Montag beginnt am Samstag" der Brüder Strugatsky.
Alle Teilnehmer erhielten Diplome und Geschenke, und viele wurden mit individuellen Nominierungen geehrt. Simon Proksch (er nimmt seit fünf Jahren an dem Wettbewerb teil) erhielt einen Sonderpreis "Für Beständigkeit und Treue zum Rezitationswettbewerb "Lebendige Klassik" und zur russischen Sprache".
Michail Radler, der erst fünf Jahre alt ist, erhielt eine besondere Nominierung, aber er eröffnete den Wettbewerb mit einer brillanten Lesung von N. Nosovs Geschichte "Lollipop", und am Ende des Abends versetzte er das gesamte Publikum in eine wunderbare Stimmung, indem er A. Puschkins Gedicht "Ein Augenblick ist mein gewesen:" las. Ein Sonderpreis für die Sympathie des Publikums wurde Anna Krasnoschtschekowa "für das beste Verständnis des Stoffes" verliehen.
Vielen Dank an die Teilnehmer, die gezeigt haben, wie mächtig das russische Wort sein kann, wie es berühren, traurig machen und zum Lachen bringen kann.
Das Organisationskomitee der nationalen Etappe des Wettbewerbs „Lebendige Klassilk-Österreich“ bedankt sich beim Russischen Haus in Wien sowie bei allen Jurymitgliedern, die mit ihren Kommentaren den Teilnehmerinnen und Teilnehmern den Glauben an sich selbst und ihre Kraft gegeben haben!

Tel.: 01 / 505 18 29















