Jugend-Filmfestival „Filmpause“ im Russischen Kulturinstitut in Wien
Im Rahmen des Jahres des Jugendaustausches Russland-Österreich-2019 und der Feier von 74. Siegestag fand am 7. Mai im RKI in Wien die Vorführung der Kurzspielfilme über den Großen Vaterländischen Krieg 1941-1945 statt. Dies wurde vom Fond der sozialen Hilfe für die Bevölkerung „Generationsbrücke“ (Sankt Petersburg) mit Unterstützung von Rossotrudnitschestwo organisiert.
Die Vorführung in Wien wurde erneut der Bestandteil der europaweiten Tournee des Jugendfilmfestivals „Filmpause“ – eines unabhängigen Projekts mit dem Zwecke das Andenken zu bewahren und die Jugend für das Studium und Verständnis der Kriegsgeschichte zu motivieren. Im Programm des Kinoforums nehmen Studenten aus den Filmhochschulen sowie unabhängige Regisseure (bis 35 Jahren) teil.
Der Abend wurde mit der Begrüßungsrede des Direktors des RKI Dmitrij Sokolow geöffnet. Er wies auf die Internationalität der Gruppe der Festivalteilnehmer hin und bemerkte, dass die Problematik ihrer Werkte allgemeinmenschliche Themen berührt und allen Zusehern verständlich sein sollte.
Die Filme wurden von der Präsidentin des Fonds „Generationsbrücke“, Projektleiterin von „Filmpause“ Ekaterina Efimowa präsentiert. Sie betonte, dass sämtliche vorgestellte Filme von jungen Regisseuren gedreht wurden, die alle das Thema der Menschlichkeit verbindet.
Österreichische Zuschauer sahen fünf Arbeiten der Filmschaffenden aus Russland, Weißrussland und Usbekistan 2017-1018: „Brief aus der Vergangenheit“, „Panzerkreuzer“, „Brut“, „Mama“ und „Widmung für Fußballspieler des belagerten Leningrads“. Die Filme wurden in russischer Sprache mit deutschen und englischen Untertiteln gezeigt.
Nach der Vorführung fand ein offenes Gespräch unter anderem mit Teilnahme von den Vertretern der Organisation der jungen Häftlinge des Nazi-Regime, die aus Russland gekommen sind, statt.
Organisatoren des Filmfestivals betonten, dass die Filmeautoren sich sehr für die Meinung der Zuschauer interessieren. Aus diesem Grund machten die Vertreter des Fonds „Generationsbrücke“ am Ausgang aus dem Kinosaal Videointerviews mit den Zusehern. Das Feedback des Publikums wird den jungen Filmschaffenden und Filmautoren weitergegeben.

Tel.: 01 / 505 18 29


















