Kinder- und Jugendkonzert zum 800-jährigen Jubiläum von Alexander Newski
Das erste Internationale Festival der orthodoxen Kultur "Ost trifft West", das dem 800. Geburtstag von Alexander Newski gewidmet ist, fand vom 1. bis 3. Oktober in Wien statt. Die Veranstaltung wurde von der Wiener-Österreichischen Diözese der Russisch-Orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats mit Unterstützung des Russischen Hauses in Wien, der Regierung der Stadt sowie des Bundeslands Wien, der Gazprom Neft Trading GmbH und einer Reihe weiterer Verbände organisiert.
Am 2. Oktober fand in der Versammlungshalle des Dritten Wiener Bezirks "Landstraße" ein Konzert der Kinder- und Jugend statt, das zu einer schöpferischen Gabe für Alexander Newski wurde, der von der russisch-orthodoxen Kirche als Wundertäter auf dem Moskauer Konzil von 1547 heiliggesprochen wurde. In Wien lebende Kinder, junge Männer und Frauen verschiedener Nationalitäten wurden zu Teilnehmern an der Schau der Errungenschaften der in der österreichischen Hauptstadt in den letzten Jahren entstandenen Bildungseinrichtungen für Künste, die sich auf die russischen musikpädagogischen und choreografischen Traditionen stützen.
Mit durchdringenden Worten über die Rolle der Spiritualität im Leben eines jeden Menschen wurde das Konzert vom Administrator der Wiener und österreichischen Diözese, Bischof Alexij eröffnet. Das Programm des Treffens wurde von Iwan Zolotov, dem Schüler des Albert-dem-Großen-Gymnasiums fortgesetzt, der ein Fragment des Denkmals der russischen Literatur des XIII. Jahrhunderts "Die Vita von Alexander Newski" las. Der vereinte Chor der St.-Nikolaus-Kathedrale und der Kunstschule "S.V. Rachmalinov-Musicum" unter der Leitung von Tatiana Stscherba führte "Hymne an Alexander Newski" der St. Petersburger Autorin Elena Budkina auf. Die Kindergruppe der Rachmaninov-Schule der Künste, die im Mai 2019 an der St.-Nikolaus-Kathedrale eröffnet wurde, präsentierte ihre kreativen Leistungen der Öffentlichkeit.
Herzlich reagierte das Publikum auf Auftritte von Sophie Tongel und Clementine Blais, Schülerinnen der Ballettschule Danceworld unter der Leitung von Kirill Kurlaev, die Tschaikowskys „Tanz mit der Puppe“ und Variationen aus A. Adans Ballett „Le Corsaire“ aufführten.
Mit Applaus belohnte das Publikum ebenfalls den Auftritt des talentierten jungen Geigers Leonard Baumgartner, Studenten der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz, der die Einleitung zum Violinkonzert von Max Bruch spielte. Aleksadra Kruglova, Schülerin der D. Karbyschev-Schule an der Russischen Botschaft in Österreich, Solistin des Vokalensembles "Zusammen" unter der Leitung von Olga Schalaewa, präsentierte dem Publikum das Lied von A. Pachmutowa "Schönes Märchen".
Einen dankbaren Empfang des Publikums genossen die Auftritte der Schülerinnen der Klasse der Pianistin Alexandra Savenkowa von der Musikschule Klang Kunst Wien, Sofia Skvoretsky und Sofia Stoljarowa geprägt. Auch ein Akkordeon erklang im Konzert. Ein Schüler der Rachmaninow-Schule, Nemanija Ivanovitsch, spielte die Melodie von E. Lacuona "Malaguena" in der Bearbeitung für Akkordeon.
Den glanzvollen Abschluss des Konzerts bildete der Auftritt des jungen Geigers Michail Andrjusenko, der mit großer Kunstfertigkeit die virtuosen Variationen des Komponisten F. Drdla zu den Themen von J. Bizets Oper "Carmen" spielte. Der zwölfjährige Geiger ist Schüler an der Musikschule "Döbling" bei der Lehrerin Tatiana Sottrifer.
Das Konzert, das von den jungen Moderatoren Alexandra Kruglova und Iwan Zolotov geleitet wurde, verlief in einer herzlichen Atmosphäre künstlerischer Kommunikation zwischen Kindern und Erwachsenen verschiedener Nationalitäten, die durch das Festival "Ost trifft West" vereint wurden.

Tel.: 01 / 505 18 29


















