Länder-Konferenz der Landsleute im Russischen Kulturinstitut in Wien
Am 30. Mai fand im Russischen Kulturinstitut in Wien die Länder-Konferenz der Landsleute „Russisch-österreichische Jugendprojekte und andere Projekte“ statt, die dem „Begegnungs-Jahr“ des Jugend-Austausches zwischen Russland und Österreich gewidmet war.
Der Botschafter Russlands Dmitrij Ljubinskij und der Direktor des RKI in Wien Dmitrij Sokolow wandten sich mit einer Begrüßungsrede an die Konferenzteilnehmer. Sie schätzten die aktive und vielseitige Arbeit der russischen Landsleute in Österreich hoch ein und hoben besonders die Tätigkeit der Jugendvereine hervor.
Der Botschafter sprach ausführlich über die österreichisch-russischen Schlüssel-Projekte im Bereich der Kultur und Geisteswissenschaften 2019-2021, bei deren Realisierung die jungen Landsleute eine wichtige Rolle spielen; er vermerkte auch eine geographische Erweiterung ihrer Tätigkeit in Österreich, unter anderem bezüglich der Kriegsaufarbeitung und der Gedenkarbeit. Im Namen der Regierungskommission für die Angelegenheiten der Landsleute im Ausland überreichte der Botschafter den aktivsten Vertretern der Diaspora eine Urkunde und ein Diplom. Der Schwerpunkt der Rede des Institutsdirektors lag auf der praktischen Tätigkeit des RKI. Diese ist auf das Zusammenwirken mit den Landsleuten ausgerichtet; Projekte für die Zukunft wurden angegeben. An der Konferenz nahm auch der erste stellvertretende Direktor des Moskauer Hauses des Landsmannes Jurij Kaplun teil, der die positive Tätigkeit des Koordinationsrates der russischen Landsleute in Österreich (KRÖRL) unter der Leitung von Irina Mutschkina betonte. Außerdem erklärte er die Mechanismen der Antragstellung für Förderungen der Landsleute seitens der Moskauer Regierung. Teilnehmer der Jugend-Sektion KRÖRL zeigten den Versammelten die erneuerte Website des Rates, die der Einbeziehung engagierter User in deren reichhaltige Gestaltung und für die Konsolidierung der Diaspora dienen soll. Delegierte aus den österreichischen Bundesländern behandelten das Thema der Feier des 74. Jahrestages der Befreiung Österreichs vom Naziregime und die Durchführung der Gedenkaktivitäten „Das unsterbliche Regiment“ und „Das Georgs-Band“. Vertreter von Künstler-, Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen erzählten über ihre Erfahrungen bei der Festigung von Kontakten mit österreichischen Partnern im Bereich gemeinsamer Interessen, inklusive der Kontakte zwischen den Hochschulen, der Popularisierung der russischen Sprache und des interkulturellen Dialogs. Es kam zu einem Meinungsaustausch über die neuen Bildungszentren für Kinder und Familien mit Unterricht in russischer Sprache. Im Kontext der kulturellen Präsenz Russlands wurde die erfolgreiche Erfahrung der Popularisierung der Folklore-Traditionen und der angewandten Kunst der Völker Russlands besprochen. Die Konferenzteilnehmer dankten dem RKI für die umfassende Unterstützung ihrer Tätigkeiten.

Tel.: 01 / 505 18 29


















