In Österreich wurde der Erinnerung an die Häftlinge des Todesblocks des Konzentrationslagers Mauthausen gedacht
Gedenkveranstaltungen, die der heldenhaften Flucht sowjetischer Soldaten aus dem Block von 20 Konzentrationslagern gewidmet waren, fanden im Gedenkkomplex Mauthausen und in anderen Siedlungen Oberösterreichs an den Denkmälern statt, die zum Gedenken an die Teilnehmer des Aufstands errichtet wurden.
Bei der Zeremonie in Mauthausen erinnerte der russische Botschafter in Österreich, Andrei Grozov, an die Notwendigkeit, sich den Versuchen zu widersetzen, den Nationalsozialismus in allen Ländern der Welt zu verherrlichen. „Die unmenschlichen Verbrechen der Nazis in den besetzten sowjetischen Gebieten, zahlreiche Beweise für Massenmorde, Folter, Sklavenarbeit und andere Manifestationen von menschenfeindlicher Ideologie und Praxis dürfen nicht vergessen werden. Diese Verbrechen müssen sicherlich als Völkermord an den Völkern der Sowjetunion angesehen werden. Wir hatten die Gelegenheit, die Wahrheit über die schrecklichen Jahre des Krieges aus erster Hand zu hören – von unseren Vätern und Großvätern. Unsere heilige Pflicht ist es, dieses Wissen an die jüngere Generation zu übertragen“, sagte Grozov.
"Wir haben die Pflicht, jede Form der Verherrlichung des Nationalsozialismus entschlossen abzulehnen - in welchem Land auch immer sie stattfinden", schloss der Botschafter.
Das Andenken an die Gefangenen in dem Gedenkkomplex wurde von Vertretern des diplomatischen Korps Russlands geehrt, darunter der Generalkonsul der Russischen Föderation in Österreich Dmitri Tscherkaschin und der Ständige Vertreter der Russischen Föderation bei der OSZE Dmitri Poljanski, Vertreter der diplomatischen Mission der Republik Belarus in Österreich unter der Leitung von Botschafter Andrei Dapkiunas, Vertreter der diplomatischen Missionen von Kasachstan und Usbekistan sowie russische Landsleute und Österreicher aus Wien, Nieder- sowie Oberösterreich. Zu der Gedenktafel bei Block 20 wurde ein Kranz von der Russischen Gesellschaft für Freundschaft mit Österreich niedergelegt.
Der Leiter der russischen diplomatischen Vertretung bedankte sich beim Verband ehemaliger Häftlinge von Konzentrationslagern in Oberösterreich und dem Forschungszentrum „Memory“ für die Organisation der Gedenkfeier.
Landsleute und Österreicher würdigten das Gedenken an die Opfer in anderen Siedlungen Oberösterreichs an den Gedenkstätten, die zum Gedenken an die Teilnehmer des Aufstands errichtet wurden: am Denkmal für Ried-in-der Riedmark und an der Gedenkstätte Wartberg-ob-der-Aist.

Tel.: 01 / 505 18 29















