In Österreich wurde die Qualifikationsrunde des Rezitationswettbewerbs "Lebendige Klassik" durchgeführt
Am 24. März traten im Russischen Haus in Wien im Rahmen der nationalen Etappe des "Lebendige Klassik - Österreich"-Wettbewerbs für jugendliche Rezitationen von Prosawerken der russischen Klassiker die besten Schülerinnen und Schüler in künstlerischer Rezitation auf. Für die Rezitation wählten die österreichischen Kinder im Alter von 10 bis 17 Jahren heitere Geschichten von Viktor Dragunsky und Eduard Uspensky oder satirische Geschichten von Michail Zoshchenko und Boris Zahoder sowie ernste (und auch traurige) Werke von Ivan Turgenev und Boris Ganago.
Die fachkundige Jury bewertete die Textauswahl, die Fähigkeit der Vorleser, eine ästhetische, intellektuelle und emotionale Wirkung auf die Zuhörer zu erzielen, sowie die Sprache und die Diktion. Die diesjährige Jury bestand aus der Journalistin, Redakteurin, Reporterin, ehemaligen langjährigen Radiokorrespondentin der Deutschen Welle und Stilistikexpertin für moderne Sprachen aus Deutschland, Xenia Kirsten, dem Direktor des eigenen Theaters „Tabor“ in Österreich, Anatoly Gluchov, und Galina Germann, Absolventin der Fakultät für Schauspielkunst in GITIS und derzeitige Autorin und Dozentin von Workshops über Bühnensprache für russischlernende Kinder.
Nach einer schwierigen Wahl wurden die Gewinner der Qualifikationsrunde in Österreich ermittelt:
1.Viktor Kushnarev/M. Zoshchenko "Die Krankengeschichte" (12 Jahre)
2. Alessandra Platzer/B.Ganago "Brief an Gott" (13 Jahre)
3) Anastasia Barinowa / I. Turgenev "Mumu" (17 Jahre alt)
In der Kategorie "Publikumspreis" zeichnete die Jury Alice Radler mit der Geschichte "By" von V. Dragunsky und Simon Proksha, für den Russisch eine Fremdsprache ist, mit der Geschichte "Der Truthahn" von Boris Zahoder aus.
Die Gewinner der nationalen Phase werden Österreich beim internationalen Online-Finale im Mai 2023 vertreten.

Tel.: 01 / 505 18 29


















