Projekt „Russo Mobil“ besuchte österreichische Schulen mit Russischunterricht

11/10/2022 - 17:30

Nach einer Zwangspause aufgrund der Coronavirus-Pandemie kam das deutsche Projekt zur Förderung und Unterstützung des Russischunterrichts an weiterführenden Schulen, Russo Mobile, wieder nach Österreich.

Im Oktober besuchte das Projektteam das Gymnasium Laa an der Taya in Niederösterreich, eine Stadt direkt an der Grenze zur Tschechischen Republik, und das Gymnasium Oberndorf bei Salzburg. Im Gymnasium Laa an der Taya hat das Erlernen der russischen Sprache seit der Sowjetzeit eine lange Tradition, und es ist immer noch ein alternatives Pflichtfach ab der ersten Klasse. Am Gymnasium Oberndorf wird Russisch drei Jahre lang als Wahlpflichtfach unterrichtet.

Im November stand das Gymnasium in der alten Kaiserstadt Mödling bei Wien auf dem Programm, wo rund 150 Schülerinnen und Schüler aus sieben Parallelklassen an den russischsprachigen Kommunikationsspielen teilnahmen. Russisch wird am Gymnasium als alternatives Pflichtfach ab der 9. Klasse sowie in der 12. Klasse für begabte Schüler unterrichtet.

Am Business College Bruck an der Leitha, das sich in einer Stadt näher an der slowakischen Grenze befindet, wird Russisch als alternatives Pflichtfach ab der 9. Klasse unterrichtet.

Die Lehrer von Russo Mobil spielten mit den Schülern Alltagssituationen auf Russisch nach, erzählten ihnen von Traditionen, Feiertagen, der russischen Küche und der Geografie Russlands, lernten die beliebtesten Wörter und sangen sogar gemeinsam russische Lieder.

Zur Förderung der russischen Sprache an weiterführenden Schulen in Deutschland hat der Bundesverband der Deutschen Gesellschaft West-Ost (BDWO) das Projekt „Russo Mobil“ initiiert, das von der Stifung „Russkij Mir“ finanziert und unterstützt wird. In Deutschland begann das Projekt im April 2010 vor der russischen Botschaft in Berlin. Im Jahr 2019 startete das Projekt in Österreich, wo es drei Jahre lang erfolgreich lief, bevor die Pandemie ausbrach.