Vorführung des Films von Alexandr Proschkin „Sühne“

04/26/2019 - 20:45

Am 26. April fand im RKI in Wien ein Filmabend im Rahmen des Festivals der russischen Kurzspielfilme „Kurze Begegnungen“ in Wien statt.
Organisatoren des Filmfestivals, das von der Vertretung des Rossotrudnitschestwo in Österreich organisationstechnisch unterstützt wurde, stellten den Zuschauern den Spielfilm „Sühne“ (Russland, 2012) vor. Dieser wurde vom Regisseur Alexandr Proschkin nach einem gleichnamigen Roman von Friedrich Gorenstejn gemacht.
Bei der Eröffnung des Abends vermerkte der Direktor des RKI in Wien Dmitrij Sokolow, dass das gezeigte kriegshistorische Drama, das die Bewährungsprobe des menschlichen Wesens behandelt, universale Werte anspricht. Er drückte außerdem die Hoffnung aus, dass der Film den Zusehern interessant erscheinen und ein wichtiger Baustein in Sachen des Erkennens von kulturellen Errungenschaften Russlands sein wird.
Bei der Filmvorführung waren Vertreter diverser österreichischer Kulturkreise anwesend, darunter befanden sich auch Landsleute. Über die Arbeit am Film erzählte die Hauptdarstellerin und Produzentin Tatjana Jakowenko sowie der Generalproduzent und Direktor der Firma „Kinomir“ Jurij Stoljarow.
Der Film rief ein breites Interesse des Publikums hervor und endete mit Applaus. Nach der Vorführung beantworteten die Filmemacher die Fragen der Zuschauer. Es kam zum ausführlichen Meinungsaustausch. Die Fragen aus dem Saal wechselten mit den Aussagen zu kulturologischen und kunstwissenschaftlichen Themen ab.
Der Film wurde in russischer Sprache mit englischen Untertiteln gezeigt.