Weihnachtsabend der Russischkursbesucher im Russischen Kulturinstitut in Wien
Die Kursbesucher traten mit Musik-, Theater- und poetischen Beiträgen in russischer Sprache auf. Die Teilnehmer der Veranstaltung lasen ihren Kollegen Werke von Puschkin, Lermontov, Tschechow und Omar Hajam vor. Die Fortgeschrittenengruppen stellten Szenen nach den Motiven russischer Volksmärchen vor: „Der Kranich und der Reiher“, „Der Fuchs und der Bock“ sowie die Inszenierung der Novelle Anton Tschechows „Der dumme Franzose“. Die musikalischen Pointen des Abends wurden russische Volkslieder im Chorgesang und eine Gitarrennummer des spanischen Komponisten Fernando Sor, der als Hofkomponist bei den russischen Kaisern Alexander dem I. und Nikolaj dem I. diente.
Väterchen Frost und das Schneeflöckchen - die Lieblingsfiguren der Kursbesucher – beglückwünschten die Gäste zu den kommenden Feierlichkeiten und überreichten ihnen die Neujahrsgeschenke. Die Rolle des Väterchens Frost spielte der langjährige Kursbesucher, Alfred Zeitlinger, der gut Russisch kann.
Am Ende des Konzert sang der russische Chor, der am Standort des RKI tätig ist und zu dessen Mitglieder auch einige Kursbesucher gehören, das Neujahrslied „Jolotschka“, arrangiert im Stil des Jazz. Andere Abendbesucher sangen aus dem Saal mit.
Kurse der russischen Sprache am RKI genießen Popularität unter Österreichern verschiedenster Altersstufen: die Kurse besuchen mehr als 600 Menschen im Jahr im Alter von 12 bis 92 Jahren.
Kommunikative Methodik des Unterrichts, einschlägig qualifizierte Lehrer, individueller Zugang zu jedem Lernenden ziehen in die Kurse Schüler, Studenten, Geschäftsleute, Ärzte, Mitarbeiter internationaler Organisationen und Pensionisten an.
Über die Gründe, die diese Menschen zum Russischlernen bewegen kann man Bücher schreiben: es sind Geschichten der Liebe und Freundschaft, die Suche nach Verwandten in Russland und das Auffüllen der Lücken in der Familiengeschichte, der Wunsch, durch Russland zu reisen (die Zuhörer waren im fernen Osten, in Jakutien, Kaliningrad, in entlegensten Gegenden Sibiriens, geschweige denn russische Großstädte), das Studium, die Arbeit, das Verfassen von Schriftstücken über russische Geschichte und Wissenschaft, Business und das Knüpfen von Geschäftskontakten.
Nach dem Abschluss des Wintersemesters wird das RKI einen Intensivkurs für Russisch an neun Abenden im Februar durchführen; danach startet das Sommersemester. Gleichzeitig wird Individualunterricht sowie die Vorbereitung auf die internationale Zertifikatsprüfungen fortgesetzt. Außerdem wird ein Hilfsprogramm für die Vorbereitung der österreichischen Matura in russischer Sprache durchgeführt.

Tel.: 01 / 505 18 29


















