Am 2. Februar, dem 75. Jahrestag der legendären Revolte und Flucht gefangener sowjetischer Offiziere fand in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen an der Stelle des 20. Blocks – der Todesbaracke eine Trauerzeremonie statt.
Der Russischkurs für hochbegabte SchülerInnen oder das "Drosendorfer Russischseminar" 2020, organisiert von dem Generalsekretär des Russischlehrerverbandes, Dr. Erich Poyntner in Zusammenarbeit mit dem Landesschulrat für Niederösterreich, ist seit mehr als 15 Jahren im Programm und hat das Ziel die TeilnehmerInnen dazu zu bringen, möglichst viel Russisch zu sprechen, vom Frühstück bis zum Abendprogramm. Denn so lautete das Motto: „5 mal 24 Stunden Russisch “.
Am Donnerstag, den 16. Jänner fand im Russischen Kulturinstitut in Wien ein ungewöhnliches Konzert statt. Ein ungewöhnliches, weil die Interpretin – Pianistin Mascha Dmitriewa (Deutschland) gleichzeitig als Moderatorin agierte. Sie erzählte in spannender Art über die für das Urteil des Publikums dargebotene Musik sowie über die Schicksale der Komponisten, die diese Musik geschrieben haben.
Am 20. Und 21. Jänner fand in der allgemeinbildenden russischen Botschaft-Schule in Österreich (die Schule trägt den Namen des Helden der Sowjetunion, General D.M. Karbyschew) ein internationales praxisorientiertes Seminar für Arbeit mit den Ressourcen der Moskauer IT-Schule statt. Das Seminar wurde vom Außenministerium Russlands, von der russischen Botschaft in Österreich, dem Amt für außenwirtschaftliche und internationale Beziehungen der Stadt Moskau und vom Bildungsdepartement Moskaus veranstaltet.
Der einzigartige literarisch-musikalischer Abend, veranstaltet gemeinsam mit der Konzertagentur Classic Galoyan fand am 29. Jänner im Wiener Russischen Kulturinstitut statt. Der bekannte österreichische Theater- und Filmschauspieler Thomas Landl las Tschechow-Erzählungen in deutscher Sprache und das Duett wunderbarer Musiker – des Cellisten und Sängers Gregor Fedorenko und des Komponisten und Pianisten Pawel Singer ließen Zuschauer durch das Interpretieren russischer klassischer Komponisten noch mehr in die künstlerische Atmosphäre eintauchen.
Der Begriff „geheimnisvolle russische Seele“ ruft bei manchen Menschen Neugier, bei den anderen Begeisterung, bei den dritten ein skeptisches Lächeln oder aber Verachtung für die Antiwissenschaftlichkeit des Konzepts hervor. Nichts desto trotz wenden sich Jahr für Jahr, Jahrzehnt für Jahrzehnt und insgesamt bereits länger als ein Jahrhundert etliche Dichter, Philosophen und Künstler diesem Thema zu. Sie stellen an sich selbst und an das Publikum Fragen, worin denn diese „russische Seele“ bestehe.