Konferenz „Die Russische Revolution. 100 Jahre danach“
Vom 15.-17. November 2017 fand an der Philosophischen Fakultät der Universität Granada (Spanien) die internationale Konferenz „Die Russische Revolution. 100 Jahre danach“ statt, organisiert vom Konfuzius-Institut und dem Russischen Zentrum der Universität Granada (in Zusammenarbeit mit dem Fonds „Russkij mir“)
Im Verlauf dreier Tage diskutierten führende Historiker, Literaturwissenschaftler und Hochschulspezialisten aus Russland und anderen Ländern Fragen, die dem Erbe der Oktoberrevolution gewidmet waren, den Zugängen zur Behandlung diese großen geschichtlichen Ereignisses, der Literatur und Kunst der Revolutionszeit, wie auch der Rolle der Frauen in ihr und anderes. Konferenzsprachen waren Russisch, Spanisch und Englisch.
Aus Österreich nahm der Generalsekretär des Österreichischen Russischlehrerverbandes, Prof. Dr. Erich Poyntner teil und hielt seinen Vortrag zum Thema „Die Evolution der Vorstellungen einer idealen Biographie: Literatur zur Revolutionszeit“. In seiner Präsentation zeigte er an Beispielen aus dem Werk von A.Platonov, S.Esenin, B.Pasternak, B.Pil´njak und A.Belyj, wie unter dem Einfluss der Revolution die Vorstellung eines idealen Lebens verändert wurde und sich dies in der russischen Literatur niederschlug.
Die Konferenz war, nach der Meinung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die größte und repräsentabelste von jenen, die im Jahre 2017 zu diesem Thema abgehalten wurden.

Tel.: 01 / 505 18 29















