In Wien wurde der Befreier der Stadt gedacht

04/13/2026 - 16:00

 Am 13. April legten Diplomaten, Vertreter von gesellschaftlichen Organisationen und Landsleute Blumen an der Gedenktafel am Kaiserbrücke und am Denkmal für die sowjetischen Soldaten nieder, die bei der Befreiung Österreichs vom Faschismus gefallen sind – als Zeichen der Dankbarkeit und des historischen Gedenkens. Die Gedenkfeier war den Ereignissen vom April 1945 gewidmet, als sowjetische Truppen im Zuge heftiger Kämpfe die österreichische Hauptstadt von der nationalsozialistischen Besatzung befreiten.

Die Gedenktafel erinnert an die dramatischen Ereignisse während des Sturms auf die Stadt. Sie wurde am 2. Mai 2011 auf Initiative des Russischen Zentrums am rechten Brückenpfeiler angebracht. Die feierliche Enthüllung fand am 9. Mai statt.

Zuvor befand sich in unmittelbarer Nähe ein Obelisk, der den Heldentaten der sowjetischen Fallschirmjäger und Matrosen gewidmet war, die an den Kämpfen um die Imperiale Brücke teilgenommen hatten – eines der Schlüsselobjekte, das eine große Rolle bei der Einnahme der Stadt spielte.  Im Jahr 1957 wurde das Denkmal aufgrund seines baufälligen Zustands abgebaut.

Die Kaiserbrücke, die verschiedene Stadtteile miteinander verbindet, spielte in der Schlussphase der Kämpfe um Wien eine wichtige Rolle. Die Bewahrung der Erinnerung an ihre Verteidigung und Befreiung bleibt ein wichtiger Teil des historischen Erbes, das verschiedene Generationen verbindet.

Auch die traditionelle Kranz- und Blumenniederlegung fand auf dem Schwarzenbergplatz am Denkmal für die sowjetischen Soldaten statt, die bei der Befreiung Österreichs vom Faschismus gefallen sind. Daran nahmen Botschafter und Vertreter der diplomatischen Vertretungen Russlands, Weißrusslands, Kasachstans, Tadschikistans und Usbekistans sowie die Leitung und Mitarbeiter der Ständigen Vertretungen Russlands bei internationalen Organisationen in Wien, bei der OSZE, der russischen Delegation bei den Wiener Verhandlungen über militärische Sicherheit, der Handelsvertretung der Russischen Föderation in der Republik Österreich, des Russischen Kulturinstituts sowie der Wiener und der österreichischen Diözese der Russisch-Orthodoxen Kirche.