Ausstellung von Angelika Kreiling und Erich Neunteufel im Russischen Kulturinstitut
Am 4. Dezember fand im Russischen Kulturinstitut die Eröffnung der Ausstellung der bekannten österreichischen Künstler Angelika Kreiling und Erich Neunteufel statt. Die Veranstaltung zog zahlreiche Gäste an – Vertreter der Künstlerszene, Liebhaber zeitgenössischer Kunst und alle, die sich für verschiedene Formen der visuellen Wahrnehmung der Welt interessieren.
Die Ausstellung präsentierte zwei künstlerische Sichtweisen, die durch ihre Liebe zum Detail verbunden sind, aber in völlig unterschiedlichen Richtungen umgesetzt wurden.
Angelika Kreiling zeigte Werke, die sich mit Architektur und städtischen Strukturen befassen. Die Künstlerin bringt auf subtile Weise die Schönheit des Gewohnten und Unauffälligen zum Vorschein – die Linien der Gebäude, die Rhythmik des städtischen Raums, das Spiel von Licht und Schatten. Ihre Werke lassen uns die Stadtlandschaft mit neuen Augen sehen und lehren uns, architektonische Motive wahrzunehmen, die normalerweise außerhalb unseres Blickfeldes bleiben.
Erich Neunteufel hingegen widmet sich natürlichen Mikrolandschaften. In der Ausstellung wurden Radierungen gezeigt, die der Künstler unter dem Eindruck seiner Reisen nach Ostisland geschaffen hatte. Moose, Steine, Flechten, komplexe Texturen der nördlichen Natur – all dies verwandelt sich auf seinen Zinkplatten in feine, meditative Bilder. Neunteufels Werke vermitteln die Zerbrechlichkeit und raffinierte Schönheit natürlicher Strukturen und schaffen einen besonderen kontemplativen Raum innerhalb der Ausstellung.
Ein wichtiger Teil der Veranstaltung war der Auftritt der Pianistin Ekaterina Belova, die den Abend mit einem exquisiten Musikprogramm bereicherte. Sie spielte Werke von P. Tschaikowski, J. Haydn und C. Debussy, was der Atmosphäre der Ausstellung zusätzliche Tiefe und emotionale Stimmung verlieh.
Die Eröffnung fand in einer künstlerischen Atmosphäre statt und wurde zu einem bedeutenden kulturellen Ereignis, das zwei besondere Kunstwelten vereinte – die Architektur und die Natur, die Stadt und den Norden.
Die Gäste hinterließen Kommentare zur Ausstellung und teilten ihre Eindrücke von der Begegnung mit der subtilen Kunst und dem aufmerksamen Blick auf die Schönheit, die uns jeden Tag umgibt, die wir aber nicht immer wahrnehmen.

Tel.: 01 / 505 18 29















