Das Andenken an den Helden der Sowjetunion Michail Potjomkin wurde in Österreich geehrt

10/02/2023 - 22:45

Die Blumenniederlegung am Grab in Neunkirchen wurde vom Russischen Kulturinstitut zu Ehren des Geburtstags des Helden organisiert.

Michail Jakowlewitsch Potjomkin wurde am 30. September 1917 in China geboren, wo seine Eltern bei der Chinesischen Ostbahn arbeiteten. Danach kehrte die Familie in die UdSSR zurück.

1935 schloss Michail Potjomkin die Fachschule für Thermik und Mechanik ab, unterrichtete Sport an der landwirtschaftlichen Fachschule in Chwalynsk und wurde dann Obersekretär des Bezirksrats für Körperkultur und Sport in Chwalynsk.

Die militärische Laufbahn des zukünftigen Majors begann an der Infanterieschule in Mogilew. Ab November 1941 kämpfte er an der Wolchow-, West-, Brjansk-, Südwestfront sowie an der 3. ukrainischen Front. Er nahm an der Schlacht von Kursk, der Befreiung der Ukraine, Moldawiens, Rumäniens, Bulgariens, Jugoslawiens, Ungarns und Österreichs teil. Er wurde dreimal verwundet.

Während des Krieges wurde Michail Jakowlewitsch mit dem Orden des Roten Banners, dem Suworow-Orden III. Grades, dem Alexander-Newski-Orden und dem Orden des Vaterländischen Krieges I. Grades ausgezeichnet.

Die letzte Auszeichnung - der Titel des Helden der Sowjetunion - wurde Major Michail Jakowlewitsch Potjomkin posthum verliehen.

"In schweren Abwehrkämpfen im März 1945 im Gebiet des Plattensees wehrte das ihm anvertraute Regiment Potemkin wiederholt heftige Angriffe feindlicher Infanterie und Panzer erfolgreich ab und hielt einen Brückenkopf am Ostufer des Elusch-Kanals, aus dem sich eine erfolgreiche Offensive unserer Truppen entwickelte. Als das Regiment am 20. März 1945 in die Offensive ging, schloss es erfolgreich Kampfeinsätze ab, überschritt als eines der ersten den Fluss Raba und überschritt im Rahmen der Offensive als erstes die österreichische Grenze im Gebiet von Pintkominosent (wie im Dokument - RKI). Potjomkin leitete persönlich den Angriff auf feindliche Festungspunkte ... Dank dem geschickten Manövrieren auf dem Schlachtfeld, erschien er persönlich dort, wo der Angriff zum Ersticken drohte. Genosse Potjomkin schaffte es den Angriff erfolgreich neu zu organisieren und eroberte mit seinem Regiment im Laufe des Tages drei Siedlungen, wobei er während des Angriffs Heligenbrunn (Heilinegbrunn - RKI) den Heldentod auf dem Schlachtfeld starb", - heißt es in der Verleihungsurkunde zur posthumen Verleihung des Titels `Held der Sowjetunion´ an Major Michail Potjomkin.

Der Rotarmist wurde in St. Michael in Österreich beigesetzt und später auf den Garnisonsfriedhof in Neunkirchen umgebettet.

In der Stadt Chwalynsk wurde eine Straße nach dem Helden der Sowjetunion M.J. Potjomkin benannt.

An der Fassade der Schule Nr. 1 in Chwalynsk wurde eine Gedenktafel zu Ehren des Helden der Sowjetunion M.J. Potjomkin angebracht.