Das Projekt der Internationalen Öffentlichen Stiftung für die Einheit der orthodoxen Völker

10/11/2017 - 18:30

Am 11. und 12. Oktober fanden in Wien im Rahmen des jährlichen Kultur- und Bildungsprogramms „Stimmen des orthodoxen Russlands" Auftritte russischer Chöre unter der Schirmherrschaft des Patriarchen von Moskau und ganz Russland statt.

Drei russische Chorgruppen: der Kammerchor des Moskauer Staatlichen Konservatoriums, benannt nach P.I. Čajkovskij, der Chor „Klassik“ der Internationalen Öffentlichen Stiftung für die Einheit der orthodoxen Völker und der Konzertchor des Moskauer Staatlichen Musikinstitutes, benannt nach A.G. Schnittke traten am RKI in und in der Peterskirche auf.
Am 11. Oktober wurde vor dem Konzert am RKI die Bücherreihe „Russische Schriftsteller und die Orthodoxie", herausgegeben von der Stiftung für die Einheit der orthodoxen Völker, vorgestellt. Die Serie enthält 12 Bände und umfasst drei  Jahrhunderte der russischen Literatur. Die Bücher, die sowohl die Werke russischer Klassiker als auch literarische Werke enthalten, wurden in russischen Schulen in Wien präsentiert: in der Schule der Russischen Botschaft in Österreich, in der Schule „Meridian“, in der Sonntagsschule in der St. Nikolaus-Kathedrale der Russischen Orthodoxen Kirche und in anderen Institutionen, welche die russische Sprache und Literatur lehren.
Der Präsident der Stiftung stellte fest, dass das Programm, mit dem die nationalen Chor-Kollektive jedes Jahr in verschiedene Länder kommen, auf die „Förderung hoher geistlicher Werte des Christentums in der modernen Gesellschaft“ abziele.
Lieder vieler sowjetischer Komponisten wurden bei dem Konzert am RKI aufgeführt.
Am 12. Oktober erklang in der Wiener Peterskirche ein geistliches Repertoire - Werke von Sergej Rachmaninov, Igor Stravinskij, Pavel Česnokov, Aleksandr Archangelskij und anderen Kirchengesänge.
Der Chor des Moskauer Konservatoriums wurde von seinem Leiter Professor Aleksandr Solovev dirigiert, der Chor „Klassik“ von der verehrten russischen Künstlerin, Professor Nina Koroleva, und der Chor des Instituts im Namen von Schnittke vom Chorleiter Sergej Sidorenko geleitet.
An den Konzerten nahmen Vertreter des Diplomatischen Korpus, der Rektor der Hl. Nikolajkirche in Wien, der Erzpriester Vladimir Tyščuk, Vertreter der österreichischen Öffentlichkeit sowie russische Landsleute teil.
Das Kultur- und Bildungsprogramm „Stimmen des orthodoxen Russlands" wird von der Stiftung seit 2001 umgesetzt. Während dieser Zeit fanden in Bulgarien, Großbritannien, Deutschland, Mazedonien, Polen, Frankreich, Italien, der Tschechischen Republik, Lettland sowie in Zypern und auf dem Balkan Konzerte führender Moskauer Chöre und Gottesdienste unter ihrer Teilnahme statt. In diesem Jahr besuchte das Programm die Slowakei, wo Konzerte, Buchpräsentationen und Gottesdienste unter Beteiligung des Vorstehers der orthodoxen Kirche der Böhmischen Länder und der Slowakei, Metropolit Rostislav und der österreichischen Hauptstadt Wien in der Nähe von Bratislava stattfanden.
Die Internationale öffentliche Stiftung für die Einheit der orthodoxen Völker wurde im April 1995 mit dem Segen des Patriarchen von Moskau und ganz Russland Alexej II. gegründet, der sein Kuratorium leitete. Derzeit ist der Vorsitzende des Kuratoriums der Stiftung Kirill, der Patriarch von Moskau und ganz Russland.