Gedenkabend zum Ende der Blockade von Leningrad
Es wurde der historische Dokumentarfilm „Blockade“ (2005) des Regisseurs Sergei Losnizy gezeigt. Losnizy ist Träger des nationalen Kinopreises „Nika“ sowie Träger des Jurypreises der Gilde der Filmexperten und -kritiker „Weißer Elefant“ und Sieger bei internationalen Festivals in Madrid, Krakau, Jerusalem, Moskau, St. Petersburg, Kiev und anderen Städten.
Das Filmmaterial, zusammengesetzt aus der Archivchronik aus den Jahren der Blockade, bot einen neuen undehinderten Blick auf diese tragische Zeit in der Geschichte unseres Landes. Mit Minimalismus und großem Einfallsreichtum ließ der Film die Zuschauer in den tragischen Alltag der sterbenden Stadt eintauchen. Durch die moderne Tontechnik im Film konnten die Zuschauer in besonderer Weise Anteil an den Erfahrungen und dem Leben in der Tragöde der Blockade von Leningrad nehmen. Ebenso wurde dadurch die unsere Anteilnahme an der Aufarbeitung der russischen Geschichte und der Aufrechterhaltung des Gedenkens an die Opfer und Helden des Krieges betont.
Nach der Filmvorführung fand eine rege Diskussion statt, an der Zeitzeugen der Blockade und ihre Nachkommen, Vertreter der Österreichischen Gesellschaft sowie Vertreter der Gesellschaften russischer Landleute und auch junge Menschen teilnahmen.

Tel.: 01 / 505 18 29















