Russisch an den Ufern des Bosporus: Wie verlief die Woche „Ost – West“ in Istanbul?
Vom 21. bis 24. Oktober fand an der Yeditepe-Universität in Istanbul die Internationale Woche der russischen Sprache „Ost – West“ statt. Initiatoren des Projekts waren Rossotrudnichestvo und die Moskauer Staatliche Linguistische Universität.
Das Forum versammelte mehr als hundert Teilnehmer – Lehrkräfte, Forscher und Methodiker aus 24 europäischen Ländern und 20 türkischen Universitäten. Für viele war es nicht nur ein Arbeitstreffen, sondern eine Gelegenheit, erneut den lebendigen Atem einer Fachgemeinschaft zu spüren, die durch die Liebe zur russischen Sprache vereint ist.
Der stellvertretende Leiter von Rossotrudnichestvo, Pavel Schevtsov, sagte:
„Das Forum in Istanbul ist die größte Plattform geworden, auf der Fachleute aus Russland, der Türkei und europäischen Ländern aktuelle Trends im Unterrichten von Russisch als Fremdsprache diskutieren. Hier entstehen neue Ideen und es bilden sich Richtungen für die Zusammenarbeit zwischen Universitäten. Die Popularität des Projekts bestätigt: Die russische Sprache nimmt nach wie vor einen wichtigen Platz im weltweiten Bildungs- und Wissenschaftsraum ein.“
Das Programm des Forums war reichhaltig: Plenarsitzungen, Rundtischgespräche, Diskussionen und thematische Sektionen. Besonderes Augenmerk wurde auf Fragen der Erhaltung der russischen Sprache, Kultur und des historischen Erbes Russlands im Ausland gelegt.
An der Diskussion über die Aufgaben und Herausforderungen, denen sich Russischlehrer derzeit gegenübersehen, sowie an der Podiumsdiskussion über die internationale Zusammenarbeit von Bildungseinrichtungen und den Stellenwert der russischen Sprache in diesem System nahmen Tatjana Stadler (Wirtschaftsuniversität Wien) und Alla Kuntschukina (Sprachzentrum der Universität Wien) teil.
Die internationale Woche der russischen Sprache „Ost – West“ war nicht nur eine Fachveranstaltung, sondern wurde zu einem Anziehungspunkt für Ideen, Begegnungen und Inspiration.
Das Forum im sonnigen Istanbul erinnerte alle Teilnehmer daran, dass die russische Sprache nach wie vor die Sprache des Dialogs, der Kultur und des gegenseitigen Verständnisses zwischen Ost und West ist.

Tel.: 01 / 505 18 29















