Am 22. Januar fand im Russischen Haus in Wien ein Abend des Bardenclubs „Prag“ statt, der zu einem besonderen Termin im Kalender der Liebhaber des Autorenliedes wurde.
Der Vortrag von Denis von Meck „Tschaikowski und Rachmaninow: Parallelen und Schnittpunkte“ ist ein Kultur- und Bildungsabend, der dem Vergleich des Schaffens der beiden größten russischen Komponisten gewidmet war: Pjotr Tschaikowski und Sergej Rachmaninow.
Am 23. März fanden im Russischen Kulturinstitut die traditionellen Lesungen „Aus erster Hand“ statt, die dem 110. Geburtstag von Alexander Michejenkov gewidmet waren – dem Autor des Buches „85 Tage im Todesblock“, einem Mann, der die Schrecken eines nationalsozialistischen Konzentrationslagers durchlebte und zu einem der wenigen Überlebenden der Flucht aus Block 20 wurde.
Am 23. März 2026 fand im Russischen Haus in Wien traditionsgemäß ein Russischwettbewerb für Schüler der Wiener Gymnasien statt. Die Veranstaltung zielte darauf ab, das Interesse an der russischen Sprache, Kultur und Literatur zu wecken sowie talentierte Schüler zu fördern, die Russisch als Fremdsprache lernen. Vier Teilnehmer der Stufe B1 und sechs Kandidaten der Stufe A2 aus den ältesten Gymnasien der österreichischen Hauptstadt – dem Theresianum, dem Schottengymnasium und dem Parhamer Gymnasium – stellten ihre Fähigkeiten unter Beweis.
Am 20. März 2026 fand im Russischen Kulturinstitut in Wien die nationale Runde des internationalen Wettbewerbs für junge Vorleser „Lebendige Klassiker“ statt, der erneut zu einem bedeutenden kulturellen Ereignis für russischsprachige Schüler des Landes wurde. Die Teilnehmer präsentierten der Jury und dem Publikum ein vielfältiges und tiefgründiges literarisches Programm und bewiesen dabei ein hohes Maß an Vorbereitung, künstlerischem Ausdruck und aufrichtiger Liebe zur Literatur.
Ein Abend voller stiller, ironischer Weisheit, feinem Humor und ergreifender menschlicher Wahrheit eröffnete am 19. März 2026 in Wien die neue Reihe „Theaterbegegnungen“. In den Sälen des Russischen Kulturinstituts erklangen die Stimmen der Figuren von Anton Pawlowitsch Tschechow – lebendig, wiedererkennbar, als kämen sie aus einer anderen Zeit zu uns, doch sprechen sie über das Wichtigste – hier und jetzt.