Am 10. Jänner besuchte das Russische Kulturinstitut in Wien eine Schülergruppe aus einem Gymnasium in Klagenfurt- die Hauptstadt des Bundeslandes Kärnten, die 350 km weit von Wien entfernt ist. Kinder, die das erste Jahr Russisch lernen, machten sich mit der Tätigkeit der Vertretung, mit deren Plänen für das angefangene Jahr bekannt. Für die Schülerinnen wurde eine Führung durch das Gebäude unternommen.
Die Kursbesucher traten mit Musik-, Theater- und poetischen Beiträgen in russischer Sprache auf. Die Teilnehmer der Veranstaltung lasen ihren Kollegen Werke von Puschkin, Lermontov, Tschechow und Omar Hajam vor. Die Fortgeschrittenengruppen stellten Szenen nach den Motiven russischer Volksmärchen vor: „Der Kranich und der Reiher“, „Der Fuchs und der Bock“ sowie die Inszenierung der Novelle Anton Tschechows „Der dumme Franzose“. Die musikalischen Pointen des Abends wurden russische Volkslieder im Chorgesang und eine Gitarrennummer des spanischen Komponisten Fernando Sor, der als Hofkomponist bei den russischen Kaisern Alexander dem I. und Nikolaj dem I. diente.
Der Chor „PROXENOS“ der Moskauer Staatlichen Hochschule für internationale Beziehungen unter der Leitung von Dmitrij Wlassenko und Anton Tokowinin kam am 16. Dezember erstmals nach Wien und trat im Russischen Kulturinstitut auf. Das Gastkonzert fand mit Unterstützung der russischen Botschaft in Österreich und der Vertretung des Rossotrudnitschestwo in Österreich statt.
Am 12. Dezember fand in der russischen Botschaft in Österreich ein feierlicher Abend anlässlich des offiziellen Starts in Österreich des mobilen Instituts der russischen Sprache und Kultur „RussoMobil“ statt. Gäste des Abends wurden vom Außerordentlichen und Vollmächtigen Botschafter der Russischen Föderation in der Republik Österreich, Dmitrij Ljubinskij begrüßt. Der Botschafter betonte die Wichtigkeit der Initiative von „RussoMobil“ für österreichische Schüler, die russische Sprache gewählt haben oder für diejenigen, die erst vor der Wahl der zweiten Fremdsprache stehen.
Von Moskau bis Wladiwostok – 9100 Kilometer mit den Fahrrädern. Dieses einzigartige transsibirische Radrennen war das Gesprächsthema am Mittwoch, den 11. Dezember im Russischen Kulturinstitut in Wien, wo das von den Organisatoren dieses grandiosen österreichisch-russischen Projekts verfasste Buch „Red Bull Trans-Siberian Extreme“ präsentiert wurde.
Lehrer der russischen, französischen, spanischen und italienischen Sprachen aus Wien und Innsbruck trafen sich, um aktuelle Unterrichtsprobleme sowie die Motivationssteigerung für das Lernen bei zukünftigen Wirtschaftskräften und bei den Fachkräften im Bereich des Hotel- und Restaurantbusiness zu erörtern. Als einer der wichtigsten Faktoren bei der Wahl der Fremdspräche in den Fachschulen wurde die Möglichkeit ein Praktikum im Zielland zu machen.